Route
Indien zu bereisen bedeutet, sich selbst mal richtig zu hinterfragen: Kaum ein anderes Land konfrontiert dich mit so vielen Gegensätzen – kulturell, sozial, wirtschaftlich und spirituell. Auf diesem Roadtrip starten wir in Delhi, reisen durch Rajasthan und Agra und lassen das Abenteuer im magischen Varanasi ausklingen.
Von der chaotischen und faszinierenden Metropole Delhi geht es im Nachtzug nach Jodhpur, in die blaue Stadt mit Mehrangarh Fort und Jaswant Thada. In Pushkar, einer der spirituellsten Städte Indiens, besuchen wir den berühmten Brahma-Tempel und erleben den Sonnenuntergang vom Savitri-Tempel. Jaipur, die rosa Stadt, wartet mit Amber Fort, Hawa Mahal und bunten Märkten. In Agra folgt eines der großen Highlights: der Taj Mahal bei Sonnenaufgang. Mit dem Zug geht es nach Varanasi, wo wir bei einer Bootsfahrt zum Sonnenaufgang den Ganges zwischen Ritualen, Gebeten und Räucherstäbchen erleben. Zum Schluss ein letzter Chai in Delhi.


Ankunft in Delhi: Willkommen in Indien!
Check-in in Neu-Delhi und erstes Treffen mit der Gruppe
An- und Abreise zum und vom Reiseziel sind nicht im Paket enthalten. Du kannst also selbst entscheiden, von welchem Ort, zu welcher Zeit und mit welchem Verkehrsmittel du anreisen möchtest. So hast du maximale Flexibilität. Dein Coordinator unterstützt dich gerne beim Transfer vom Flughafen zur ersten Unterkunft.
Weitere Informationen zum Treffpunkt findest du hier!
Check-in und Willkommenstreffen: im Hotel in Neu-Delhi, mit der Gruppe und dem Travel Coordinator.
Der erste Eindruck ist ein kleiner Kulturschock, aber genau das gehört dazu: schwül-heißes Wetter, hupende Autos ohne Ende und ein Verkehr, der völlig chaotisch wirkt, aber seine ganz eigenen Regeln hat. Sieh es als ersten Vorgeschmack auf Indien: In zehn Tagen kommt dir das alles völlig normal vor.

Old Delhi, Bollywood-Tanzstunde und ab in den Nachtzug nach Jodhpur
Von den Gassen Delhis in den Schlafwagen
Ein voller Tag, der auf Schienen endet:
Freier Vormittag in Old Delhi: Wir verlieren uns in den Gassen und an den Ständen, die so ziemlich alles verkaufen, von exotischen Gewürzen bis zu den skurrilsten Ersatzteilen.
Bollywood-Tanzstunde: Am Nachmittag lassen wir uns von indischen Rhythmen mitreißen und lernen die ikonischsten Moves. Das Ergebnis ist vielleicht ausbaufähig, der Spaßfaktor garantiert.
Im Nachtzug nach Jodhpur: Am Abend geht es zum Bahnhof und wir steigen in den Nachtzug nach Jodhpur: geteilte Schlafabteile, Gespräche bis spät in die Nacht und das sanfte Schaukeln des Zuges.

Jodhpur, die blaue Stadt: Mehrangarh Fort und Jaswant Thada
Entdecke Jodhpur
Wir kommen früh morgens an. Wie viel Schlaf wir abbekommen haben? Ein Rätsel. Aber der Tag ist vollgepackt: Jodhpur ist die blaue Stadt Rajasthans, ein Labyrinth aus indigoblauen Häusern unter einer riesigen Festung.
Hinauf zum Mehrangarh Fort: Wir erklimmen das Mehrangarh Fort, das auf einem Felsvorsprung über den Dächern thront.
Zu den Kenotaphen: Dann geht es zu den Kenotaphen von Jaswant Thada: weißer Marmor als Kontrast zum roten Stein der Festung.
Durch die blaue Altstadt: Am Nachmittag geht es runter in die Altstadt. Wir verlieren uns in den blauen Gassen, die je nach Lichteinfall ihre Farbe ändern, bis sie bei Sonnenuntergang fast violett leuchten.

Von Jodhpur nach Pushkar: der heilige See und der Savitri-Tempel
Lass uns Pushkar entdecken
Morgens geht es weiter nach Pushkar, mitten ins Herz von Rajasthan: einer der wichtigsten hinduistischen Wallfahrtsorte des Landes. Das spürst du sofort: Wenn du durch die Straßen läufst, liegt der Rhythmus der Gebete und heiligen Gesänge in der Luft.
Am heiligen See: Mit den Pilgern spazieren wir am heiligen See entlang und steigen die Ghats hinab, die Steinstufen, die direkt ins Wasser führen.
Ab in den Basar: Wir stürzen uns ins Getümmel des Basars. Kleiner Tipp: Handeln ist hier kein Kann, sondern Pflicht!
Hinauf zum Savitri Temple: Zum Abschluss steigen wir zum Savitri Temple hinauf, mit Blick auf den Sonnenuntergang über dem See und den weißen Dächern von Pushkar. Dafür lohnen sich müde Beine.

Ab nach Jaipur – die rosa Stadt und Hauptstadt Rajasthans
Eine lange Fahrt im Minivan
Nach dem Frühstück geht es los Richtung Jaipur, die „Pink City“ und Hauptstadt von Rajasthan.
Im Minivan durch Rajasthan: Wir machen es uns bequem und lassen die Landschaft vorbeiziehen: Dörfer, Felder und LKWs, geschmückt wie kleine Altäre.
Ankunft in Jaipur: Am Nachmittag kommen wir an und lassen uns von der Energie der Stadt mitreißen. Die Fassaden der Altstadt sind aus rosa Sandstein, daher der Name: Bei Sonnenuntergang leuchten sie in einer Farbe, die es so kein zweites Mal gibt.
Reisen in Indien heißt auch, sich Dingen zu stellen, die nicht immer leicht anzusehen sind. Das wissen wir, bevor wir losfahren, und es gehört zu den Erfahrungen, die du mit nach Hause nimmst.

Jaipur: Amber Fort, Hawa Mahal, City Palace und Jantar Mantar
Ein ganzer Tag für die Wunder von Jaipur
Ein ganzer Tag für die Rajput-Paläste von Jaipur. Kamera bereit?
Zuerst zum Amber Fort: Oben im Festungspalast direkt vor den Toren der Stadt schlendern wir durch Innenhöfe und Säle, vorbei an eingelassenen Spiegeln und einer Rajput-Opulenz, die völlig aus dem Rahmen fällt.
Vor dem Palast der Winde: In der Stadt wartet der Hawa Mahal, natürlich in Rosa, mit Wabenfassade und 953 kleinen Fenstern, durch die die Hofdamen einst die Straße beobachteten, ohne gesehen zu werden. Nicht umsonst ist er das meistfotografierte Gebäude Rajasthans.
City Palace und Albert Hall: Weiter geht es zum City Palace, einem Komplex aus Palästen und Innenhöfen im Rajput-Stil, und zur Albert Hall.
Zum Schluss ins Jantar Mantar: ein astronomisches Observatorium aus dem 18. Jahrhundert mit steinernen Instrumenten, die so groß wie Gebäude sind. UNESCO-Weltkulturerbe!

Von Jaipur nach Agra: die Vorfreude auf das Taj Mahal
Unterwegs nach Agra
Der Wecker klingelt früh: Ein weiterer langer Transfer führt uns nach Agra. Morgen ist der Tag des Taj Mahal, die Vorfreude reist also mit! In Agra lassen wir es entspannt angehen, ohne festes Programm:
Lust auf die Stadt? Wir erkunden Agra ganz nach Lust und Laune.
Lieber Energie tanken? Dann bleiben wir im Hotel: auch eine absolut legitime Entscheidung!
Indisches Essen ist inzwischen unser täglicher Begleiter: Thali, Curry, frisch gebackenes Naan und Chai an jeder Ecke.

Das Taj Mahal bei Sonnenaufgang und das Agra Fort: zwei UNESCO-Welterbestätten
Endlich: das Taj Mahal!
Draußen ist es noch stockfinster und wir stehen schon in der Schlange. Dann geht die Sonne auf und der Taj Mahal taucht vor uns auf: eines der sieben Weltwunder der Moderne, weißer Marmor, der je nach Lichteinfall die Farbe wechselt, und Dunst, der über dem Yamuna aufsteigt.
Taj Mahal vor den Massen: Wir erleben ihn, bevor die Massen kommen, während das Licht in zwanzig Minuten von Rosa zu Weiß wechselt. Genau dafür quälen wir uns um vier Uhr morgens aus dem Bett.
Nachmittag im Agra Fort: Wir besuchen das Agra Fort, die rote Festung und einstige kaiserliche Residenz der Moguln: verschlungene Architektur, prachtvolle Fresken, Gärten mit goldenen Pavillons und ein toller Blick auf den Fluss. Das ein oder andere Äffchen schaut vorbei, um zu sehen, wie es dir geht.

Mit dem Zug nach Varanasi: die Ghats am Ganges und die Ganga Aarti
Zug nach Varanasi, ins Herz Indiens
Früh am Morgen nehmen wir den Zug nach Varanasi, eine der ältesten Städte der Welt und der heiligste Ort für Hindus. Spiritualität ist hier das Fundament der Stadt: Gläubige sollten mindestens einmal im Leben hier gewesen sein und im Ganges baden, am besten von mindestens fünf der Ghats aus, den Steintreppen, die direkt ins Wasser führen.
Erster Gang zu den Ghats: Nach der Ankunft werfen wir die Rucksäcke ab und beobachten das bunte Treiben: Menschen beim Waschen, beim Beten, beim Wäschewaschen.
Ganga Aarti am Abend: Am späten Nachmittag geht es zum Dashashwamedh Ghat für die Ganga Aarti, die abendliche Puja: Feuer, Glocken, Gesänge und Hunderte Menschen auf den Stufen. Wir setzen uns mitten unter die Gläubigen und lassen alles auf uns wirken.
Varanasi ist auch die Stadt der Einäscherungen: Danach muss man nicht suchen, man läuft einfach daran vorbei. Ein intensiver Anblick, und es ist gut, das vorher zu wissen.

Varanasi bei Sonnenaufgang: mit dem Boot auf dem Ganges
Vormittag auf dem Boot!
Wecker vor Sonnenaufgang: Wir steigen in ein Holzboot und warten auf die Sonne, während wir an den Ghats entlangschippern und die Stadt vom Wasser aus erwacht. Ein Moment, der bei allen im Gedächtnis bleibt.
Am Vormittag sind wir zurück und gönnen uns erstmal eine Pause. Am Nachmittag hat jede Person freie Wahl:
Lust auf Shopping? Wir erkunden weiter die Stadt und shoppen lokale Schätze: Varanasi ist die indische Hauptstadt der Seide.
Zeit für Yoga? Dann besuchen wir eine Yogastunde.
Oder eine Massage? Nach zehn Tagen mit dem Rucksack sicher keine schlechte Idee.
Den Tag lassen wir bei einem Abendessen mit Blick auf den Ganges ausklingen.

Flug nach Delhi und der Akshardham-Tempel: unser letzter Abend in Indien
Flug von Varanasi nach Delhi
Nach dem Frühstück Rucksack schnappen: Wir lassen Varanasi hinter uns und fliegen zurück nach Delhi, wo alles angefangen hat.
Zum Swaminarayan Akshardham: Am Nachmittag steht der größte Hindu-Tempelkomplex Delhis auf dem Plan. Auch wenn er erst kürzlich erbaut wurde, ist er ein absolutes Muss, weit ab vom Schuss und fernab vom Trubel.
Letztes gemeinsames Abendessen: Wir verabschieden uns von Indien und bestellen noch einmal alles, was uns den Kopf verdreht hat.
Gut zu wissen: Die Sicherheitskontrollen am Eingang des Tempels sind strenger als am Flughafen, Handys und Co. müssen draußen bleiben. Für einen Nachmittag eigentlich ziemlich entspannend.

Bye-bye, Indien!
Check-out in Delhi und Abschied
Der Abschied fällt schwer – nach allem, was wir gemeinsam erlebt haben. Aber wir versprechen uns ein baldiges Wiedersehen. Vielleicht ja beim nächsten WeRoad!
Was ist inbegriffen
10 Nächte in Hotels/Gästehäusern in geteilten Zimmern mit eigenem Bad
Frühstück von Tag 2 bis zum Tag 10
1 Nacht im Nachtzug von Delhi nach Jodhpur
Privater Minivan mit Fahrer von Tag 3 bis Tag 8
Ein Bollywood-Tanzkurs in Delhi an Tag 2
Reisekranken- und Gepäckversicherung (Deckungssumme: Italien €10.000 - Europa €20.000 - Weltweit €30.000 - USA/Kanada €50.000)
Nicht inbegriffen
Verpflegung, wenn nicht ausdrücklich angegeben
Alle Souvenirs, die du in deinem Rucksack unterbringen kannst :)
Alles, was nicht unter „Was ist inbegriffen“ erwähnt wird
Tour-Kasse
Der Beitrag zur Tour-Kasse beträgt etwa 220 € und wird vor Ort an den Travel Coordinator gezahlt. Die Höhe der Tour-Kasse kann sich je nach Anzahl der Aktivitäten und Extras, welche die Gruppe unternimmt, ändern. Das restliche Geld wird den Teilnehmern am Ende der Reise zurückerstattet. Und keine Sorge, unsere Travel Coordinator versuchen immer zu verhandeln!
Eintrittsgebühren und Tickets für die im Reiseplan enthaltenen Sehenswürdigkeiten (einschließlich 6 UNESCO-Welterbestätten)
Trinkgelder: In vielen Ländern sind Trinkgelder kulturell üblich und ein wesentlicher Teil des Einkommens bestimmter Dienstleister. Ist die Gruppe mit der Leistung zufrieden und einigt sie sich auf ein Trinkgeld, wird es in der vereinbarten Höhe aus der Tour-Kasse bezahlt.
Zusätzliche Aktivitäten, für die sich die Gruppe während der Reise entscheidet. Nimmt der Travel Coordinator teil, wird sein Anteil nur dann aus der Tour-Kasse bezahlt, wenn die Teilnehmenden dieser Aktivität vorab zugestimmt haben; wer nicht teilnimmt, zahlt dafür nichts. Aktivitäten, die über die Tour-Kasse bezahlt werden, werden von lokalen Drittanbietern durchgeführt, deren Bedingungen gelten; WeRoad greift nicht in die Verwaltung ein und übernimmt keine Verantwortung.
Weitere Informationen
- Unterkünfte
Traditionelles Hotel oder Haveli (Gästehaus), falls verfügbar.
Die Privatzimmer-Option ist nicht für alle Termine verfügbar.
Die Privatzimmer-Option ist für die Nacht im Schlafwagenzug Delhi – Jodhpur nicht verfügbar.
- Transport
Privater Minivan und öffentliche Verkehrsmittel, falls erforderlich
Schlafwagenabteil für den Nachtzug Delhi-Jodhpur
Sitzplatz im Tageszug Agra-Varanasi
Zugreisen sind ein echtes lokales Erlebnis, das Anpassungsfähigkeit und Aufgeschlossenheit erfordert. Erwarte keine europäischen Standards – aber genau das macht den Charme dieser Reisen aus. Schließlich bist du ja hier, um die Kultur von innen heraus zu erleben, oder?
- Lokale Kultur
Im März feiert Indien einen Nationalfeiertag: das Holi-Fest. Das Datum variiert jedes Jahr, und an diesem heiligen Tag sind alle Sehenswürdigkeiten geschlossen, daher passen wir uns der lokalen Tradition an.
- Reisepass
Für diese Reise benötigen wir ein Passfoto, das mindestens 30 Tage vor Reiseantritt eingereicht werden muss. Dein Reisepass muss nach deiner Rückkehr nach Italien noch mindestens 6 Monate gültig sein. Erst dann können wir deine Buchung abschließen.
Solltest du das Passfoto nicht einreichen oder dein Reisepass nicht mehr gültig sein, können wir deine Reise leider nicht buchen. Das Passfoto kannst du nach der Buchung in deinem reservierten Bereich hochladen.
Wenn du die Reise weniger als 30 Tage im Voraus buchst, musst du dein Passfoto innerhalb von 24 Stunden nach der Buchung hochladen, damit wir die Reise bestätigen können.
- Informationen zum privaten ZimmerAlle Details anzeigen
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Die Travel Coordinator
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