Island: Sonnenfinsternis im Westen




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Route
Diese außergewöhnliche Islandreise führt uns durch einige der abgelegensten und schönsten Regionen der Insel, gekrönt von einem seltenen Himmelsspektakel: der totalen Sonnenfinsternis am 12. August 2026. Nach einem entspannten Start in Reykjavik beginnt unser Abenteuer in den dramatischen Westfjorden. Im Südwesten der Westfjorde warten einsame Strände, wilde Natur und Papageitaucher auf den Klippen von Látrabjarg. Weiter geht’s entlang der Fjorde, vorbei am mächtigen Dynjandi-Wasserfall, bis in den Norden. Nach dem Whale-Watching geht es Richtung Snæfellsnes-Halbinsel.
Dort entdecken wir Vulkane, Lavafelder, schwarze Strände und verträumte Küstenorte. Dem Sonnenunter- oder -aufgang am Kirkjufell steht nichts im Wege. Anschließend geht es nach Hvammstangi, dem Ausgangspunkt für das große Himmelsereignis. Am Tag der Finsternis zählt nur noch eins: der Himmel. Mit Flexibilität und mit Blick aufs Wetter entscheiden wir spontan, ob wir die Sonnenfinsternis von den Westfjorden, der Snæfellsnes-Halbinsel oder sogar der Reykjanes-Halbinsel aus beobachten. Definitiv ein Once-in-a-lifetime-Event Mit etwas Glück tanzen nachts sogar die ersten Nordlichter am Himmel – ein unvergesslicher Abschluss einer Reise voller Natur, Weite und kosmischer Wunder.


Willkommen in Reykjavik
Stadtbummel & erstes Treffen
Heute treffen wir uns um 18 Uhr an unserer Unterkunft. Zuvor können wir schon die Autos abholen oder wer noch früher dran ist, kann auch schon einige Highlights erkunden, wie z. B. die Hallgrímskirkja, ein Bad im Sky Lagoon Spa, oder das Harpa-Konzertgebäude direkt am Wasser.
Nach dem ersten Willkommensmeeting und dem gemeinsamen Abendessen, können wir die Zeit nutzen, um Reykjaviks Nachtleben zu erkunde

Auf in die Westfjorde
Unterwegs nach Tálknafjörður
Heute brechen wir früh auf und verlassen den Großraum Reykjavik in Richtung der abgelegenen Westfjorde. Schon nach kurzer Fahrt spüren wir, wie der Verkehr weniger wird und die Landschaft weiter, wilder und ursprünglicher erscheint.
Unterwegs gibt es einige schöne Fotostopps, so können wir z.B. durch das Moos am Grabrok-Krater spazieren oder den versteckten Þingmannaá-Wasserfall entdecken. Bei einem Spaziergang entlang des klaren Flusses geht es durch moosiges Gelände, vorbei an kleinen Kaskaden. Hier begegnen wir kaum anderen Menschen, dafür umso mehr Natur.
Am Nachmittag erreichen wir Tálknafjörður, einen ruhigen Ort am Fjord. Wer mag, kann den Tag mit einem Bad im heißen Naturbecken direkt am Meer beenden – der perfekte Ort, um die ersten Reisetage wirken zu lassen.

Ankommen auf den Westfjorden
Klippen, Papageientaucher und endlose Strände
Schon früh brechen wir auf, denn dieser Tag ist ein echtes Highlight: Die Látrabjarg-Klippen sind mit Absicht unser erstes Highlight auf unserer Reise. Denn die Papageientaucher verlassen ab Mitte August Island, um den Winter auf hoher See zu verbringen.
Die Klippen selbst sind spektakulär – bis zu 400 m hoch und steil ins Meer abfallend. Der Wind weht kräftig, die See tost, und die Papageientaucher sitzen nur wenige Meter von uns entfernt in den Grasdellen. Es ist ein magisches Erlebnis, diesen neugierigen, bunten Vögeln so nahe zu sein.
Am Nachmittag machen wir Halt am endlosen Rauðisandur-Strand. Der rote Sand, die stillen Wellen und das Gefühl von Weite lassen uns staunen. Nach dem Abendessen können wir den Tag in einer der heißen Quellen ausklingen lassen – der Sonnenuntergang spiegelt sich im Wasser, und wir lassen einfach los.

Unterwegs nach Norden
Wasserfälle und Kayakfahren
Heute erwartet uns einer der schönsten Wasserfälle Islands: der gewaltige Dynjandi, der sich wie ein Brautschleier über 100 Meter in mehreren Kaskaden ins Tal ergießt. Wir spazieren bis ganz nach oben, hören das Rauschen und spüren die Gischt im Gesicht. Wenn das Wetter mitspielt, können wir hier ein kleines Picknick machen – mit Blick auf den tosenden Fall und die stillen Berge ringsum.
Am Nachmittag geht’s weiter Richtung Dýrafjörður, dort gibt es die Möglichkeit an einer Kajaktour teilzunehmen. Gleite lautlos über das Wasser, entdecke versteckte Buchten, Robben auf Felsen und mit viel Glück sogar Wale. Die Perspektive vom Wasser aus gibt uns ein ganz neues Gefühl für die Landschaft – rau, friedlich, endlos.
Am Abend kommen wir in Ísafjörður an, der „Hauptstadt“ der Westfjorde, umgeben von hohen Bergen und stillen Gewässern.

Auf zur Snæfellsnes-Halbinsel
Whalewatching und beeindruckende Landschaften
Heute verabschieden wir uns von den Westfjorden und machen uns auf den Weg zur Snæfellsnes-Halbinsel. Unterwegs legen wir einen Stopp in Hólmavík ein, wo wir uns auf eine spannende Walbeobachtungstour begeben. Im abgelegenen Fjord sind wir das einzige Boot auf dem Wasser. Wir sind abseits des Massentourismus inmitten atemberaubender Natur. Die Chancen stehen gut, vor allem Buckelwale zu sehen – oft springen sie aus dem Wasser oder tauchen mit elegantem Flossenschlag ab.
Zurück an Land fahren wir entlang zerklüfteter Küsten, Lavafeldern und kleinen Fischerdörfern weiter nach Grundarfjörður, dem Ort am berühmten Kirkjufell – einem markanten, fast perfekt geformten Berg. Wer noch Energie hat, kann den Kirkjufellfoss im Abendlicht fotografieren.
Hier übernachten wir – mit Blick aufs Meer und vielleicht schon ersten Polarlichtern.

Das kleine Island
Wir erkunden die Snæfellsnes-Halbinsel
Heute erkunden wir die vielfältige Snæfellsnes-Halbinsel, die oft als „Island in Miniatur“ bezeichnet wird.
Wir starten mit einem Spaziergang entlang der Küste von Arnarstapi nach Hellnar, vorbei an steilen Basaltklippen, Felsbögen und zahllosen Seevögeln. Danach geht es weiter zum Djúpalónssandur-Strand, wo schwarzer Lavasand und alte Schiffswrackteile Zeugnis von der Kraft des Atlantiks geben.
Ein weiteres Highlight ist der Snæfellsjökull-Gletscher, der geheimnisvoll über der Landschaft thront – Jules Verne hat ihn als Einstiegspunkt für seine „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ gewählt.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit die Vatnshellir-Höhle, eine Lavahöhle tief unter der Erde, zu besichtigen. Abends können wir dann in den ruhigen heißen Quellen von Lýsuhólslaug, umgeben von grünem Moos und Vogelgezwitscher, entspannen.

Vorbereitung für das große Spektakel
Lavafelder und Robbenbeobachtung
Auf dem Weg nach Hvammstangi durchqueren wir weite Lavafelder – erstarrte Geschichte in dunklem Gestein. Die Route führt uns durch ruhige Landstriche mit vielen Möglichkeiten für spontane Stopps.
Bevor wir Hvammstangi erreichen, machen wir Halt am Kolugljúfur Canyon, ein dramatischer, tiefer Graben mit einem rauschenden Wasserfall mitten in der Landschaft.
In Hvammstangi selbst widmen wir uns der Robbenbeobachtung – besonders bei Illugastaðir stehen die Chancen gut, die Tiere direkt am Ufer zu sehen. Im örtlichen Robbenzentrum erfahren wir mehr über ihr Leben und ihren Schutz. Der Tag endet in der Stille des Nordens – perfekt zur Vorbereitung auf das große Ereignis morgen.

Totale Sonnenfinsternis
Das große Spektakel
Heute ist der Tag, auf den wir alle gewartet haben: Sonnenfinsternis in Island, gegen 17:47 Uhr.
Da das Wetter auf Island schnell wechselt, halten wir uns flexibel: Von Hvammstangi aus können wir in alle Richtungen aufbrechen – etwa in die Westfjorde, nach Snæfellsnes oder sogar zur Reykjanes-Halbinsel. Wir erreichen alle Spots in etwa 3 Stunden Fahrzeit, doch diese Reise lohnt sich: Je weiter wir nach Westen fahren, desto länger geht die Sonnenfinsternis. Ein solches Spektakel an einem solch abgelegenen Ort zu erleben, ist ein einmaliges Erlebnis.
Die Sonne verdunkelt sich über einer stillen Landschaft – keine Lichter, keine Menschenmassen, nur wir, das Licht, und der Himmel. Ein Gänsehautmoment, den wir nie vergessen werden.
Lasst uns den Tag gemütlich in der Natur verbringen, bevor es wieder zurück in unsere Unterkunft in Hvammstangi geht.

Zurück nach Reykjavik
Zurück nach Reykjavik
Nach dem kosmischen Spektakel am Vortag lassen wir es ruhig angehen. Wir fahren zurück nach Reykjavik, wo uns wieder das Stadtleben erwartet.
In Reykjavik schlendern wir durch die Straßen, entdecken Street Art und kleine Boutiquen, vielleicht besuchen wir das Nationalmuseum oder das Aurora Reykjavik-Lichtzentrum. Ein Besuch in der Sky Lagoon ist auch eine wunderbare Möglichkeit, die letzten Tage Revue passieren zu lassen.
Am Abend können wir beim Abschiedsessen noch einmal die schönsten Momente teilen, lachen, träumen – und den Blick vielleicht ein letztes Mal gen Norden richten.
Abschied und Goodbye
Abschied und Goodbye
Heute heißt es Abschied nehmen. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns und machen uns auf den Weg zum Flughafen Keflavík. Wer seinen Urlaub verlängern möchte, dem wird es in Island definitiv nicht langweilig.
Die gemeinsamen Erinnerungen und Erlebnisse begleiten uns aber ein Leben lang.
Was ist inbegriffen
Unterbringung in Zwei- oder Mehrbettzimmern
Frühstück an Tag 3 und 4
Mietwagen 4x4 SUV von Tag 1 bis 10
Sonnenfinsternis Brille
Whale Watching an Tag 5
Reisekranken- und Gepäckversicherung (Deckungssumme: Italien €10.000 - Europa €20.000 - Weltweit €30.000 - USA/Kanada €50.000)
Nicht inbegriffen
- Verpflegung, wenn nicht ausdrücklich angegeben
- Alle Souvenirs, die du in deinem Rucksack unterbringen kannst
- Alles, was nicht unter „Was ist inbegriffen“ erwähnt wird
Tour-Kasse
Der zu entrichtende Betrag der Tour-Kasse liegt bei ungefähr 300 € und wird an den Travel Coordinator geleistet. Die Höhe der Tour-Kasse kann sich je nach Anzahl der Aktivitäten und Extras, welche die Gruppe unternimmt, ändern. Das restliche Geld wird den Teilnehmern am Ende der Reise zurückerstattet. Und keine Sorge, unsere Travel Coordinator versuchen immer zu verhandeln!
- Benzin und Parkgebühren
- Whale Whatching
Alle zusätzlichen Aktivitäten, auf die sich die einzelnen Mitglieder der Gruppe einigen, sowie der Anteil des Travel Coordinators. Aktivitäten, die über die Tour-Kasse bezahlt werden: Sie werden von lokalen Drittanbietern durchgeführt, deren Bedingungen gelten; WeRoad greift nicht in die Verwaltung ein und übernimmt keine Verantwortung
- Alle zusätzlichen Aktivitäten, auf die sich die einzelnen Mitglieder der Gruppe einigen
Weitere Informationen
Aufgrund der lokalen, kleineren Gasthäuser auf dem Land, können keine Privatbadezimmer garantiert werden.
Wir reisen mit vollversicherten 4x4 SUVs
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